Außenstelle Landsberg

Die Außenstelle in Landsberg hat keinen Parteiverkehr. Termine sind nur nach Voranmeldung unter der Rufnummer 08191 9408733 oder 0821 4554000 möglich.

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Folgende Maßnahmen werden in Landsberg angeboten:

Folgende Maßnahmen können von Teilnehmern aus dem Landkreis Landsberg in Augsburg besucht werden:

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Witty-Jugendförderpreis

Witty-Jugendförderpreis geht ans MEGA-Projekt der Brücke e.V.

Der diesjährige Witty-Jugendförderpreis geht an die Brücke e.V. aus Augsburg für ihr Projekt MEGA (Miteinander gegen Gewalt und Aggression). Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 € wird die Präventionsarbeit zum Thema Cyber-Mobbing unterstützt.

Ein diskreditierendes Foto, dazu ein paar gemeine Worte im Internet veröffentlicht – so schnell ist man in sozialen Netzwerken wie Facebook quasi vor aller Welt bloßgestellt. Das Schlimme daran: Jeder sechste Schüler war Studien zufolge schon einmal Opfer von Cyber-Mobbing. Rund 86 % der Lehrer wünschen sich Angebote und Unterstützung für einen Unterricht zu diesem Thema.

„Der Bedarf ist enorm“, sagt Erwin Schletterer, Geschäftsführer des auf Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention spezialisierten Vereins Die Brücke. Jetzt können Brücke-Pädagogen 28 Schulklassen (6. bis 8. Jahrgangsstufe) für die unterschiedlichen Formen von Gewalt wie (Cyber-)Mobbing sensibilisieren. Dazu sind jeweils dreimal zwei Unterrichtsstunden und ein Vorgespräch mit den Lehrern geplant. „Der Preis ist für uns eine große Auszeichnung“, betonte Schletterer bei der offiziellen Übergabe. Die Brücke erhielt ihn just zum 30-jährigen Jubiläum des Vereins.

„Kinder und Jugendliche, die nicht immer die Folgen ihres Tuns richtig abschätzen können, müssen frühzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet sensibilisiert werden“, sagte Dr. Hubert Witty, Geschäftsführer der Firma Witty aus Dinkelscherben, die das achte Jahr in Folge den mit 10.000 € dotierten Preis vergibt. Im Vorjahr erhielt das Frère-Roger-Kinderzentrum den Preis für den Bau eines Niedrigseilgartens in Augsburg-Pfersee. Das erlebnispädagogische Projekt hatte sich an Schulverweigerer gerichtet. Mit dem Witty-Jugendförderpreis werden Projekte prämiert, die das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen stärken und sie zur Selbsthilfe animieren.

Neben dem Konzept habe ihn beim MEGA-Projekt der Brücke insbesondere überzeugt, dass mit dem Preisgeld so viele Kinder in den Genuss der Schulung kommen. „So können wir mit unserem Preisgeld rund 900 Schüler in Augsburg und Umgebung erreichen. Das ist eine stattliche Zahl.“

Denn so wichtig Schulen und Lehrkräften das Thema auch ist – oft fehlt schlicht das Budget dafür, Fachleute in die Klassen zu holen. 28 Klassen erhalten nun dank dem Witty-Jugendförderpreis das Präventionsprojekt MEGA kostenlos. Die Sozialpädagogin Brigitte Schüürmann setzt dabei auch auf Rollenspiele, um die Schüler für Mobbing zu sensibilisieren. „Weil es im Internet ja ziemlich anonym abläuft, werden viel leichter Grenzen überschritten, als wenn man sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber säße.“ Daher gelte es, das nötige Einfühlungsvermögen zu vermitteln, damit sich die Schüler auch in die Rolle des anderen versetzten. Genau das wird das Brücke-Team im neuen Schuljahr vermitteln.


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BRÜCKE’s office is at Gesundbrunnenstraße 3.
Take tram number 4, exit at station Klinkertor, cross the street and follow the tracks of the tram about 80 meters down the hill. BRÜCKE is in the second house on the left side of the street.

Opening hours

Monday: 10 am to 3.30 pm
Tuesday: 10 am to 6.30 pm
Wednesday: no office hours
Thursday: 8.30 am to 6.30 pm
Friday: 8.30 am to 12 am

Contact

Phone: +49 – 821 – 45 54 00 – 0
Fax: +49 – 821 – 45 54 00 – 10
Internet: www.bruecke-augsburg.de
E-mail: info@bruecke-augsburg.de

anfahrt

 

Branch Office Landsberg

Am Roßmarkt 195
86899 Landsberg am Lech
Telefon: 08191 9408733
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Senior executive president authorized to represent

Karsten Hock, Gesundbrunnenstr. 3, D-86152 Augsburg

Executive director

Erwin Schletterer, Gesundbrunnenstr. 3, D-86152 Augsburg

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Internet Realization, Concept & Design

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For funding our measures and projects we are in the urgent need of donations. Donations are primarily used for projects concerning the prevention of violence and for new approaches in crime prevention which shall promote the social integration of young people.

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Citizens’ Involvement

We are glad that an increasing number of citizens wants to be actively engaged in charitable work. This often results from the wish to help shape the social environment. BRÜCKE has recognized the chances which the involvement of citizens opens and already cooperates with volunteers in many fields of activity.

In an interview we will find out the particular skills and motives. Internal trainings and information meetings shall help that all parties involved derive benefit from the charitable work.

The expenses are refunded and there is insurance protection.

Possible areas of involvement are

  • keeping in contact with organizations and agencies for whom communal deployment is possible
  • attending young people during their service at Wittelsbacher Park or elsewhere
  • office work
  • conflict training

We are open to ideas and suggestions.

Citizens’ involvement in our team

M & T (motivation and training)

This measure is conducted in cooperation with the job centre in Augsburg City according to the Social Security Code (art. 16 par. 2 sent. 1).

It focuses on young adults (male/female) aged between 18 and 25 years who have considerable problems concerning their integration into the labour market and/or who deny regular contact with the job centre.

The main concern of this measure is individual and detached casework. The contact with the participants comprises about five hours per week. The number of participants it limited to ten persons.

Targets

  • Developing a sustainable working relationship
  • Creating liability
  • Raising the awareness of the own situation
  • Raising the awareness of the own resources
  • Creating a motivation for change
  • Enhancing the capacities of acting
  • Developing a realistic professional perspective

ALOHA – No alcohol in everyday life

ALOHA is a group offer for young people and adolescents (male as well as female) aged between 16 and 21 years who show precarious drinking habits. The course focuses on the critical reflection of the own drinking behaviour, on information about the dangers of risky consumption of alcohol and on the development of strategies to control one’s own consumption.

The course comprises 12 group sessions (max. ten participants) and three interlocutions on an individual basis. The sessions take place once a week in the evening (duration: two hours).

ALOHA is divided into three modules

  • Module 1: information brokering and facing up to the individual consumerist behaviour
  • Module 2: bodywork, experiential education
  • Module 3: risk competence

The particular youth welfare office has to decide if a young person needs assistance and it has to confirm that support is necessary.

The youth welfare offices involved are: Augsburg City, District of Augsburg, District of Aichach-Friedberg.

Training in conflict management

This group measure focuses on young people aged between 14 and 17 years who are willing to resort to violence. Boys can participate as well as girls.

The young people are not only assigned by a judge but also by educational experts (teachers, educators and so on) or can propose an assignment themselves. The youth welfare office in charge verifies if help is necessary and, if this is the case, bears all the costs.

The training comprises ten group sessions in total (each taking two hours). Furthermore there are three individual interlocutions (preliminary, in-between, concluding) for developing, checking and reflecting the targets of the training.

Additionally there’s half a day of outdoor pursuits.

Main concerns

  • practicing non violent forms of conflict resolution
  • confronting the own present behaviour
  • developing empathy and impulse control
  • strengthening the willingness to cooperate

MEGA/Fairnet – prevention at schools

Anti-bullying program for schools

MEGA (Mit Einander gegen Gewalt und Aggression – Together against violence and aggression)

MEGA is on offer in three subject areas:

  • Prevention of violence
  • Mobbing
  • Cyber-Mobbing

Each of these subject areas consists of three modules (each lasting two hours) which are performed with the whole class once a week.

A teacher is chosen who is responsible for the organization of the project. Besides the organizational arrangements his or her tasks are: a preliminary interlocution with the expert from BRÜCKE, being present while the module is performed, and a short reflecting interlocution after each module.

Social group work for children

This measure focuses on children (girls and boys) aged between 11 and 14 years. It is offered in Augsburg city and in the district of Aichach-Friedberg.

Target group of this program are children with delinquent behaviour, contact problems, problems with authority and children who generally display a problematic social behaviour-.

The application for this program takes place at the Public Social Service for Augsburg city, at the administrative office for the district of Aichach-Friedberg or directly at BRÜCKE. The usual number of participants is eight children per group.

Procedure

For the child

  • twelve sessions (one per week)
  • particular sessions are used for outdoor pursuits
  • one individual interlocution

For the parents

  • three counselling sessions (or more if necessary)
  • three workshops

Main concerns

  • The children shall be encouraged to confront their present behaviour and to check out new patterns of behaviour.
  • Through exercises, games and interlocutions the children shall build up and extend social skills like empathy, willingness to help and impulse control.
  • The children shall check out means to resolve conflicts without using violence.
  • The children are trained in their self-awareness and develop a stronger feeling of self-confidence.
  • The children shall be induced to meaningful leisure activities.

Measures & projects

Pupil´s committee (teen court)

This project focuses on young people (male/female) aged between 14 and 17 who were charged in a case of light or middle delinquency. The participants must have confessed fully.

In the pupil’s committee three pupils discuss the offence with the accused and try to find a proper measure or sanction for him or her. The measure or sanction should consider the skills of the particular young person. As soon as the service has been rendered the public prosecutor arrests judgment.

For every session the members of the committee are selected anew, according to age, schooling form, and sex of the accused.

For this project about thirty pupils from different schools are trained by BRÜCKE.

IBO – Intensive attendance on-site

IBO is a form of educational assistance for young people and adolsecents who have committed several offences and who live in the city of Augsburg.

The direction for this intensive care on an individual basis comes from the youth welfare service in juvenile court proceedings in Augsburg and can be confirmed by a direction from the judge. IBO usually comprises an ambulant assistance running for twelve months and with an attendance of six hours per week.

Apart from individual ambitions, this kind of cooperation mainly aims at preventing further offences, learning a self-reliant conduct of life, fostering the social skills and integrating the participants in school or at the workplace.

Main concerns

  • Making contact and building trust by means of detached care
  • Agreement on and control of duties and individual ambitions
  • Support in coping with individual problems
  • Crisis intervention in exceptional situations
  • Joint leisure activities (sports, experiential education)

Judicial direction to interlocution

This judicial direction is a short-term measure and takes the form of individual casework and advice. The judge decides about the number of sessions; usually it ranges between three (minimum) and five (maximum).

This direction works well with clearly defined issues and problems concerning debt and job counselling or the particular offence. In special cases the direction to interlocution aims at motivating the client to make use of long-term services (therapy etc.).

Possible subjects

  • Occupational orientation
  • Conflict management
  • Handling with money, advisory service for debtors
  • Handling with alcohol or other addictive drugs
  • Dissociation from friends

Father´s group

The direction is given by the juvenile court and refers to young male perpetrators (up to the age of 21) who become or are a father. The measure aims at giving them support in new life conditions and shall help them to assume responsibility. At the same time it encourages an exchange of experiences among the young men who often don’t know any peers in a similar situation.

The measure’s duration is six weeks; it includes six sessions each taking two hours and an intensive preliminary interlocution. The number of participants it limited to seven persons.

Main concerns

  • coping with the life situation transformed by the birth of the child
  • coping with changes in partnership
  • being a father vs. being a man
  • reflecting the own educational behaviour
  • rights and duties (visitation rights, alimony etc.)

Mother-child group

Participating in this group bases on a judicial direction by the juvenile court. A prerequisite is that the young woman is pregnant or has already become a mother. Because of their particular situation the women participating can no longer render services and/or need special support. The number of participants is limited to seven persons per group. First there is a preliminary interlocution. It is followed by six group sessions (which take two hours each). The children can be brought along to the group.

Main concerns

  • Education of the child
  • Changes in partnership because of the child
  • Abstracts of the participants
  • Information and exchange on offers for children and mothers

Confrontative social group work

The confrontative social group work focuses on young people (age between 16 and 21 years) who were given a direction by the judge because of several acts of violence or acts of severe violence.

The course comprises 18 units: three interlocutions on an individual basis before, in between and after the group sessions, 13 group sessions, a visit to the correctional facility at Landsberg or Neuburg-Herrenwörth and a weekend with experiential and theatre education.

The regular sessions take place once a week between 6:30 and 9:00 p.m. The number of participants is limited to nine juveniles.

Main corncerns

  • highlighting biographical backgrounds
  • confronting the reasons for and the triggers of anger and violence
  • training self-perception and external perception
  • confronting the own person and one’s propensity towards violence on the so called “hot chair”.
  • fostering sensitivity and empathy
  • developing non-violent strategies of conflict resolvement
  • strengthening self-confidence

Judicial direction to attendance

The judicial direction to attendance is a measure of individual case help. Its duration ranges between six months minimum and twelve months maximum.

The young people get support in order to cope with difficult conditions of life and to empower them to a self-reliant and self-responsible conduct of life. The main concern is to empower them to an autonomous. It depends on the particular situation how often there is a contact between BRÜCKE and the young person. Normally there is one session per week.

Among others the support and attendance concern

  • assistance concerning employment
  • assistance in official correspondence and at visits to administrative agencies
  • coping with debts
  • conflict resolution (parents, partner, school, employer)
  • attendance in everyday life
  • coming to terms with depressing experiences

Judicial direction to work

Community service is a sentence imposed by the juvenile court or the public prosecutor. The services that have to be rendered usually range between 8 and 80 hours. BRÜCKE oversees and attends the whole process, keeps in touch with the deployment locations and reports the hours worked to the public prosecutor’s office respectively the local court.

First every young person has to come round to the BRÜCKE office personally. In a first interlocution we talk about the reason why he or she was assigned and about the process. Then we look for a proper deployment location. Usually these are supporting services in retirement homes (kitchen, housekeeping, facility management), welfare centres and day care centres, at sports facilities and cemeteries, in hospitals, recycling depots, youth centres and all kinds of non-profit organizations. For young people who can render their services only at weekends there’s a reduced number of deployment facilities.

In special cases there is also the opportunity to render the community services under educational attendance and in the context of project work.

Judicial directions

Juveline Courts Act

What is the Juvenile Courts Act?

In court juveniles aren’t judged like adult persons. Accordingly there’s a special act applying to juveniles who are prosecuted for an offence: the Juvenile Courts Act (Jugendgerichtsgesetz, JGG). The JGG takes into account the age and the mental/moral development of juveniles.

To whom does the Juvenile Courts Act apply?

The Juvenile Courts Act applies to young persons aged between 14 and 18 years. In the case of adolescents aged between 18 and 21 years it is usually the Criminal Code that is applied to them. But if an adolescent’s state of mental/moral development is the same as a juvenile’s the Juvenile Courts Act can be applied to them, too. In fact the judge decides which kind of act will be applied.

What kind of sanctions and sentences does the Juvenile Courts Act include?

First, there are educational sanctions. With these educational measures one can response to the offence of an young person. Sanctions of this kind include judicial directions (the juvenile has to do community services, he has to seek attendance or has to take part in social group work) and orders that put a ban on meeting certain persons or visiting particular places.

Secondly, there are disciplinary measures. These are short-term sentences which teach the juvenile an educational lesson. They include rebukes, warnings and/or legal restraints (like compensating a damage, doing community services, paying a fine or apologizing personally) or juvenile detention. Such a detention of juvenile delinquents can last up to four weeks.

Third, there is juvenile custody. A custody according to the Juvenile Courts Act ranges between six months minimum and ten years maximum. Life imprisonment is no sentence given to juveniles.

A juvenile custody ranging between six months and two years can be suspended on probation, i.e. the convicted needn’t go down to prison. But he has to get in contact with his probation officer regularly and underlies several conditions of probation. So he has to give note to the court if he moves and he mustn’t lose his job due to his own fault. If he doesn’t abide to these rules or commits another crime in the period of probation the probation will be recalled. In this case the juvenile is threatened by custody without probation and has to go down to prison.

Is my sentence recorded anywhere?

All the measures and sentences that are inflicted on juveniles in the course of penal procedures are recorded in the Federal Educational Register (Bundeserziehungsregister). Information about these records is given only to investigating authorities like the public prosecutor’s office or to the court, to prisons and to youth offices. All entries are deleted when the person concerned is getting 24 years old if there had been no juvenile sentence recorded in the Federal Central Register (Bundeszentralregister).

A prison sentence is a real juvenile sentence and it is recorded in the Federal Central Register, no matter if it’s suspended on probation or not. If the person concerned doesn’t commit any further crime the entry is deleted after a few years.

Does my clearance certificate contain any reference that I had to do community services?

If for example someone had to do community services, if he had to take part in a social group work or if he has got a judicial instruction to attendance this is not recorded in his clearance certificate for it is no real juvenile sentence. Even a juvenile sentence of two years in custody will not be recorded, if it is suspended on probation. But in principle juvenile sentences are recorded in the clearance certificate until the entries are deleted.

Do I have a criminal record because I had to do community services?

No, for community services are no real sentence for young offenders. You are allowed to be mute about everything that is not recorded in the clearance certificate, if there are for example any questions about that in the course of a job interview.

Can I be punished if I’m not yet 14 years old?

A person who is not yet 14 years old is considered a child and therefore can’t be held accountable. Children can’t be prosecuted for an offence. That means that the public prosecutor and the juvenile court do not take action. But if a child commits an offence the Youth Office will be informed and possibly will get in contact with the child’s parents. So even offences committed by children do have consequences.

Guiding principles

BRÜCKE in short

We are part of a reform movement.
We implement legal demands.
We take social responsibility.
We see the person as a whole.
We create perspectives and chances.
We support and encourage our clients.
We focus on cooperation.
We pay attention to the quality and advancement of our work.
We are partner within a wider network.
We are an active non-profit organization.

We are part of a reform movement.

The non-custodial measures initiated and tested by practitioners are part of the inner reform of criminal justice that started between the late 1970s and early 1980s. BRÜCKE e.V. was founded in 1985.

The non-custodial measures aim at a higher number of informal settlements (direction by a public prosecutor); in the formal sphere they can serve as an alternative to custodial measures (detention).

In 1990 the non-custodial measures were incorporated into the catalogue of judicial directions by legal amendment. Scientific studies confirmed the efficiency of the educational programs.

We implement legal demands.

Our measures base on the Juvenile Courts Act and on the Child and Youth Services Act. The former one is part of the criminal law, it works with sanctions, but also centers on the idea of education. The latter is a modern welfare law. Accordingly our mission oscillates between control and the offering of chances.

We take social responsibility.

As a non-profit organization BRÜCKE defined its task from the beginning as “organizing social, educational and therapeutic measures that are suitable for reducing youth delinquency” (Charter, Par. 2, Ch. 2).

One of our main aims is to “de-dramatise” the delinquent behaviour of young people. Deviant behaviour results mainly from social shortcomings and is much less a manifestation of criminal energy. Empirical research confirms that usually youth delinquency is a temporary, episodical phenomenon. Hence we offer attendance and support during an unstable phase of growing-up.

We see the person as a whole.

Our conception of man is a humanistic one.

The young people who get in contact with us are seen as individual, valuable persons, regardless of their sex, age, social status, ethnic background and religion.

Central to our work is the situation of the young person, not his or her offence. Our work rests upon insights from educational science, psychology, medicine and sociology.

We create perspectives and chances.

We reduce social disadvantages by supporting young people in their search for work, education and healthcare.

We release fears by accompanying young people when they have to visit public authorities.

We encourage people to use their hidden resources.

We support and encourage our clients.

By our measures we impart social skills that shall contribute to solving conflicts in a socially compatible way.

We help so that people can help themselves and hence develop self-esteem.

We help to get over depressing situations and to open up new perspectives.

Our measures are orientated to the needs of our clients. Therefore we offer individual casework as well as group work and try to include the social environment as far as possible.

By extending our measures to children and young people who show deviant behaviour we underline the preventive approach of our work.

We focus on cooperation.

Our teamwork is based upon mutual appreciation and recognition.

The advice of colleagues is welcome and helps to cope with difficult situations.

Since we are a quite small, manageable organization it is possible to cooperate and swap ideas in all fields of activity.

We pay attention to the quality and advancement of our work.

We put emphasis on a high level of professional knowledge and are anxious to improve ourselves with the help of continued training and professional literature.

Our working processes are lucent and we are open for self-reflection.

Our concepts reflect practical experience as well as scientific knowledge.

We think of our programs not as static but adapt them to the changing needs of our target group. That includes the development of new offers and programs.

We regularly interchange with other organizations on local, national and international level.

We are partner within a wider network.

Our work takes place in close cooperation with the judiciary and youth welfare services. This cooperation rests upon mutual appreciation and is based on the conviction that proper results can only be reached by cooperating.

We are in close touch with several social institutions and projects and for our clients we make use of the expertise that specialized services (drug counselling service, debt advice service etc.) offer (delegation).

BRÜCKE is member of several bodies on local and national level.

We are an active non-profit organization.

By organizing events and actions we bring people together and equip the public with information and knowledge.

Regular activities of the organization make sure that members and staff encounter and interchange.

Our special projects that are in the public interest (for instance the cultivation of Wittelsbacher Park) are supported by employees and members who work on a voluntary basis.

About Us

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BRÜCKE e.V. Augsburg was founded in 1985 and is a registered non-profit organization working in the field of youth crime prevention. The measures we conduct are based on the Juvenile Courts Act and the Child and Youth Services Act.

Check out our programs on this website and get in touch with us for more information.

Anfahrt & Öffnungszeiten

Die BRÜCKE hat ihr Büro in der Gesundbrunnenstraße 3.
Straßenbahnlinie 4, Haltestelle Klinkertor, die Kreuzung überqueren und ca. 80 Meter den Berg (auf dem auch die Straßenbahn fährt) hinunter, auf der linken Seite das zweite Haus.

Öffnungszeiten

Montag: 10:00 – 15:30 Uhr
Dienstag: 10:00 – 18:30 Uhr
Mittwoch: keine Sprechzeiten
Donnerstag: 08:30 – 18:30 Uhr
Freitag: 08:30 – 12:00 Uhr

Kontakt

Telefon: 0821 – 45 54 00 – 0
Fax: 0821 – 45 54 00 – 10
Internet: www.bruecke-augsburg.de
E-mail: info@bruecke-augsburg.de

anfahrt

Außenstelle Landsberg

Am Roßmarkt 195
86899 Landsberg am Lech
Telefon: 08191 9408733
Fax: 0821 – 455400–10
Internet: www.bruecke-augsburg.de
E-mail: info@bruecke-augsburg.de

Öffnungszeiten:

Termine nur nach Vereinbarung

Ansprechpartner /Angaben nach TDG /Impressum

Brücke e. V.

Gesundbrunnenstraße 3
86152 Augsburg

Telefon: 0821 – 45 54 00 – 0
Fax: 0821 – 45 54 00 – 10
Internet: www.bruecke-augsburg.de
E-mail: info@bruecke-augsburg.de

Außenstelle Landsberg

Am Roßmarkt 195
86899 Landsberg am Lech
Telefon: 08191 9408733
Fax: 0821 – 455400–10
Internet: www.bruecke-augsburg.de
E-mail: info@bruecke-augsburg.de

Vertretungsberechtigter Vorstand

Diana Schubert, Gesundbrunnenstraße 3, 86152 Augsburg

Geschäftsführer

Erwin Schletterer, Gesundbrunnenstraße 3, 86152 Augsburg

Registergericht

Amtsgericht Augsburg

Registernummer

VR 1357

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV

Diana Schubert, Gesundbrunnenstraße 3, 86152 Augsburg

Internetrealisierung und -betreuung

fresh frames GmbH & Co. KG
Johannes-Haag-Str. 3
86153 Augsburg

Tel.: 0821 – 343224 0
Fax: 0821 – 343224 99

E-Mail: info@freshframes.com
Internet: www.freshframes.com

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Zur Finanzierung unserer Aufgaben sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Spendenmittel verwenden wir überwiegend für Projekte im Bereich der Gewaltprävention und für die Erprobung neuer kriminalpräventiver Ansätze, welche die gesellschaftliche Integration von Jugendlichen fördern.

Spenden Sie ganz bequem und sicher Online

Ab sofort haben Sie auch die Möglichkeit mit unserem Modul Online-Spende uns sicher und bequem zu unterstützen. Egal in welcher Höhe, wir freuen uns über jede Spende. Spenden an die BRÜCKE e.V. Augsburg können nach dem Einkommenssteuergesetz von der Steuer abgesetzt werden. Wir senden Ihnen auf Wunsch gerne eine Spendenbescheinigung zu.

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Spendenkonto

Selbstverständlich steht unser „klassisches“ Spendenkonto auch weiterhin für Spenden offen. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Spendenkonto

BRÜCKE e.V. Augsburg

Stadtsparkasse Augsburg

IBAN: DE27 7205 0000 0810 5402 37

BIC: AUGSDE77XXX

Bürgerschaftliches Engagement

Wir freuen uns, dass sich zunehmend mehr Bürger freiwillig engagieren möchten. Viele bringen damit ihren Wunsch nach Mitgestaltung ihres gesellschaftlichen Umfeldes zum Ausdruck. Die BRÜCKE hat die Chancen des Bürgerengagements erkannt und arbeitet inzwischen in vielen Tätigkeitsfeldern mit ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammen.

In einem Vorstellungsgespräch werden wir die jeweiligen Fähigkeiten und Motive für das Engagement abklären. Interne Schulungen und Informationsveranstaltungen sollen dazu beitragen, dass die geleistete Arbeit zum Nutzen aller Beteiligten erbracht wird.

Die Auslagen werden erstattet und es besteht Versicherungsschutz.

Beispiele für Engagementfelder

  • Kontaktpflege von Einsatzstellen für gemeinnützige Arbeit
  • Begleitung von Jugendlichen bei Einsätzen im Wittelsbacher Park und anderswo
  • Mentor/in bei Leseweisungen

Wir sind offen für Ideen und Anregungen

Bürgerschaftliches Engagement in unserem Team

News & Presse

News

Impro & Lesung

Unsere beliebte Veranstaltung im Augsburger Sensemble Theater findet am 20.10.2017 bereits zum zehnten Mal statt. Kartenreservierung ab September direkt im Theater möglich: Tel. 0821 3494666

Es lesen: Thomas Eichinger, Landrat, Landkreis Landsberg am Lech; Imme Strauch, Abteilungsleiterin, Landkreis Aichach-Friedberg; Martin Sailer, Landrat, Landkreis Augsburg; Rolf Werlitz, Leitender Oberstaatsanwalt, Staatsanwaltschaft Augsburg.

5 Jahre HEROES-Augsburg

Am 11. Mai 2017 feiern wir 5 Jahre HEROES in der Kresslesmühle. Einige unserer neu ausgebildeten Heroes erhalten bei dieser Veranstaltung auch ihr Abschlusszertifikat. Insgesamt engagieren sich derzeit 26 junge Männer bei HEROES-Augsburg.

Die Veranstaltung in der Mühle ist nur für geladene Gäst

 

HEROES-Augsburg live im Fernsehen

Am Montag, 30.5.2016 war unser Mitarbeiter Steve Malki und der Hero Kerem Demirkan in der Live-Sendung “Volle Kanne” zu Gast. Mehr dazu auf unserer HEROES-Seite.

Witty-Jugendförderpreis geht ans MEGA-Projekt der Brücke e.V.

Der  Witty-Jugendförderpreis 2015 geht an die Brücke e.V. aus Augsburg für ihr Projekt MEGA (Miteinander gegen Gewalt und Aggression). Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 € wird die Präventionsarbeit zum Thema Cyber-Mobbing unterstützt.

mehr lesen

Presse

Augsburger Allgemeine – 30.06.2015


Augsburger Allgemeine – 15.06.2015


Augsburger Stadtzeitung – 10.06.2015


Augsburger Allgemeine – 02.08.2014


Augsburger Allgemeine – 04.07.2014


Augsburger Allgemeine – 10.04.2014


Friedberger Allgemeine – 11.12.2013

M.u.T. – Motivation und Training

Die Maßnahme wird in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter der Stadt Augsburg – auf der Grundlage von § 16 Abs. 2 Satz 1 SGB II – durchgeführt.

Zur Zielgruppe gehören junge Erwachsene (m/w) im Alter von 18 bis 25 Jahren, die erhebliche Schwierigkeiten haben, sich auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren und/oder die sich dem regelmäßigen Kontakt mit dem Jobcenter entziehen.

Der Schwerpunkt der Maßnahme liegt in der individuellen Einzelfallhilfe mit aufsuchendem Charakter. Der wöchentliche Kontakt mit den Teilnehmern beträgt ca. fünf Stunden. Es stehen maximal zehn Plätze zur Verfügung.

Inhalte

  • Herstellen einer tragfähigen Arbeitsbeziehung
  • Herstellen von Verbindlichkeit
  • Sensibilisierung für die eigene Problemlage
  • Sensibilisierung für die eigenen Ressourcen
  • Schaffen von Veränderungsmotivation
  • Erweiterung von Handlungskompetenzen
  • Entwicklung einer realistischen beruflichen Perspektive

ALOHA – Alltag ohne Alkohol

ALOHA ist ein Gruppenangebot für Jugendliche und Heranwachsende (m/w) im Alter von 16 bis 21 Jahren, mit riskantem Trinkverhalten. Im Mittelpunkt des Kurses stehen die kritische Reflexion des eigenen Trinkverhaltens, die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums und die Entwicklung von Strategien zur Kontrolle des eigenen Konsums.

12 Gruppensitzungen (max. zehn Teilnehmer) und drei Einzelgespräche bilden den Kurs. Die Sitzungen finden einmal wöchentlich in den Abendstunden statt und dauern jeweils zwei Stunden.

ALOHA gliedert sich in drei Module

  • Modul 1: Informationsvermittlung und Auseinandersetzung mit dem individuellen Konsumverhalten
  • Modul 2: Körperarbeit, Erlebnispädagogik
  • Modul 3: Risikokompetenz

Der Hilfebedarf muss von den beteiligten Jugendämtern festgestellt bzw. bestätigt werden.

Beteiligte Jugendämter: Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg, Landkreis Aichach-Friedberg

Konflikttraining

Das Konflikttraining ist ein Gruppenangebot für gewaltbereite Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren. Es können sowohl männliche als auch weibliche Jugendliche teilnehmen.

Die Zuweisung erfolgt nicht nur über das Gericht, sondern kann von pädagogischen Fachkräften (wie Lehrern, Erziehern, usw.) oder den Betroffenen selbst angeregt werden. Die zuständigen Jugendämter prüfen den Hilfebedarf und tragen anschließend die Kosten.

Das Training umfasst insgesamt 10 Gruppentreffen zu je 2 Stunden. Darüber hinaus finden 3 Einzelgespräche (Vor-, Zwischen- und Abschlussgespräch) statt, in denen Zielvorstellungen entwickelt, überprüft und reflektiert werden.

Ergänzt wird der Kurs durch eine halbtägige erlebnispädagogische Einheit.

Inhalte

  • Einüben gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien
  • Auseinandersetzung mit dem bisherigen Verhalten
  • Entwicklung von Einfühlungsvermögen und Impulskontrolle
  • Stärkung der Kooperationsfähigkeit

MEGA – Prävention an Schulen

MEGA – Mit Einander gegen Gewalt und Aggression

MEGA wird zu drei Themenbereichen angeboten:

Jeder Themenbereich umfasst jeweils drei Module, die im wöchentlichen Abstand mit der gesamten Klasse durchgeführt werden. Ein Modul umfasst eine Doppelstunde.

Eine verantwortliche Lehrkraft soll für die Organisation des Projekts benannt werden. Zu deren Aufgaben gehören neben organisatorischen Vorbereitungen, ein Vorgespräch mit der Fachkraft der BRÜCKE, die Anwesenheit während der Durchführung, sowie ein kurzes Reflexionsgespräch nach jeder Einheit.

Soziale Gruppenarbeit für Kinder

Die soziale Gruppenarbeit ist eine Maßnahme für Mädchen und Jungen im Alter von 11–14 Jahren, die im Stadtgebiet Augsburg und im Landkreis Aichach-Friedberg angeboten wird.

Zur Zielgruppe gehören Kinder mit delinquentem Verhalten, Kontaktproblemen, Autoritätsproblemen, bzw. Kinder, die allgemein Schwierigkeiten im Sozialverhalten zeigen.

Die Anmeldung erfolgt über den Sozialdienst der Stadt Augsburg, das Landratsamt Aichach-Friedberg oder direkt bei der BRÜCKE. In der Regel nehmen acht Kinder an der Gruppe teil.

Ablauf

Für das Kind

  • 12 wöchentliche Treffen
  • einzelne Treffen finden mit erlebnispädagogischer Ausrichtung statt
  • ein Einzelgespräch

Für die Eltern

  • drei Einzelgespräche (bei Bedarf mehr)
  • drei Elternabende in Seminarform

Inhalte

  • Die Kinder erhalten Anregungen zur Auseinandersetzung mit ihrem bisherigen Verhalten und probieren neue Verhaltensmuster aus.
  • Mit Hilfe von Übungen, Spielen und Gesprächen lernen die Kinder soziale Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft und Impulskontrolle auf- und auszubauen.
  • Die Kinder erarbeiten Möglichkeiten, wie sie Konflikte ohne Gewaltanwendung lösen können.
  • Die Kinder werden in ihrer Selbstwahrnehmung geschult und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt.
  • Die Kinder erhalten Ideen zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung.

Maßnahmen & Projekte

Kriminalpädagogisches Schülergremium

Das Projekt KRIPS richtet sich an Jugendliche (m/w) im Alter von 14 bis 17 Jahren, die eine Anzeige im Bereich der leichten bis mittleren Kriminalität bekommen haben. Die Teilnehmer müssen in vollem Umfang geständig sein.

Im Schülergremium besprechen drei Schüler mit einem Beschuldigten dessen Straftat und versuchen eine geeignete Maßnahme/Sanktion zu finden, die die Fähigkeiten des jeweiligen Jugendlichen berücksichtigt. Wenn die vereinbarte Maßnahme erfüllt ist, stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein.

Für jede Sitzung werden die Gremiumsteilnehmer, je nach Alter, Schulart und Geschlecht des Beschuldigten, neu zusammengestellt.

Rund 30 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Schulen werden für das Projekt von uns geschult.

IBO – Intensive Betreuung vor Ort

Bei „IBO – Intensive Betreuung vor Ort“ handelt es sich um eine Erziehungsbeistandschaft für mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getretene Jugendliche und Heranwachsende (m/w), deren Wohnsitz im Stadtgebiet Augsburg liegt.

Die Zuweisung für diese intensive Einzelbetreuung erfolgt durch die Jugendhilfe im Strafverfahren der Stadt Augsburg und kann durch eine Weisung des zuständigen Jugendrichters noch bekräftigt werden. IBO umfasst in der Regel eine zwölfmonatige ambulante Hilfestellung mit einer durchschnittlichen Betreuungszeit von sechs Stunden pro Woche.

Die Hauptziele der Zusammenarbeit sind, neben den individuellen Zielsetzungen, das Vermeiden weiterer Straftaten, das Erlernen einer eigenverantwortlichen Lebensführung, die Förderung der Sozialkompetenz sowie die schulische/berufliche Integration der Teilnehmer.

Zu den Betreuungsinhalten zählen u.a.

  • Kontaktaufnahme und Vertrauensbildung durch aufsuchende Betreuung
  • Absprache und Kontrolle von Aufgaben und individuellen Zielvorgaben
  • Unterstützung bei der Bewältigung von individuellen Problemlagen
  • Krisenintervention in Ausnahmesituationen
  • gemeinsame Freizeitaktivitäten (Sport, Erlebnispädagogik)

Gesprächsweisung

Die Gesprächsweisung ist eine Kurzzeitmaßnahme, die in Form von Einzelberatung durchgeführt wird. Die Anzahl der Kontakte wird im Urteil festgelegt und beträgt mindestens drei bis maximal fünf Gespräche.

Die Gesprächsweisung ist gut geeignet, wenn es sich um klar umrissene Problemlagen handelt. Diese können im Bereich der Schulden- und Arbeitsberatung liegen oder auch deliktspezifisch sein. Im Einzelfall kann die Gesprächsweisung auch dazu dienen, die Motivation für längerfristige Angebote (z. B. Therapie) herzustellen.

Mögliche Themen

  • berufliche Orientierung
  • Konfliktbewältigung
  • Umgang mit Geld, Schuldenberatung
  • Umgang mit Alkohol oder anderen Suchtmitteln
  • Abgrenzung vom Freundeskreis

Väter-Gruppe

Die vom  Jugendgericht ausgesprochene Weisung richtet sich an straffällige junge Männer (bis 21 Jahre), die entweder Vater werden oder dies bereits sind. Einerseits soll das Beratungsangebot Unterstützung für die neue Lebenssituation geben und zur Übernahme von Verantwortung beitragen. Andererseits soll ein Erfahrungsaustausch unter den jungen Männern stattfinden, die größtenteils wenige Gleichaltrige in der gleichen Lebenssituation kennen.

Die Maßnahme dauert sechs Wochen und beinhaltet insgesamt sechs Treffen mit jeweils zwei Stunden Dauer und ein ausführliches Vorgespräch. Die Zahl der Teilnehmer ist auf sieben beschränkt.

Inhalte

  • Veränderung der eigenen Lebenssituation durch das Kind
  • Veränderungen in der Partnerschaft
  • Vatersein vs. Mannsein
  • Reflektion des Erziehungsverhaltens
  • Rechte und Pflichten (Umgangsrecht, Unterhalt)

Mutter-Kind-Gruppe

Die Teilnahme an der Mutter-Kind-Gruppe erfolgt auf Weisung des Jugendgerichts. Voraussetzung dafür ist, dass die junge Frau schwanger oder bereits Mutter ist. Die Teilnehmerinnen können auf Grund ihrer speziellen Situation keine Hilfsdienste mehr ableisten und/oder benötigen ein besonderes Hilfsangebot. Es können bis zu sieben junge Frauen pro Gruppe teilnehmen. Nach einem Erstgespräch folgen sechs Gruppentermine mit jeweils zwei Stunden Dauer. Die Kinder können zur Gruppe mitgebracht werden.

Inhalte

  • Erziehung des Kindes
  • Veränderung der Partnerschaft durch das Kind
  • Kurzreferate der Teilnehmerinnen
  • Information und Austausch zu Angeboten für Kinder und Mütter

Konfrontativer Sozialer Trainingskurs

Der Konfrontative Soziale Trainingskurs ist eine jugendrichterliche Weisung für junge Männer, die im Gewaltbereich mehrfach und/oder gravierend straffällig geworden sind und zwischen 16 und 21 Jahre alt sind.

Der Kurs umfasst 18 Einheiten: jeweils ein individuelles Vor-, Zwischen- und Abschlussgespräch, dreizehn Gruppentreffen in der BRÜCKE, einen Informationsabend in der JVA Landsberg oder Neuburg-Herrenwörth und einen erlebnis- oder theaterpädagogisch orientierten Aktionstag Wochenende.

Die regulären Gruppenabende finden in wöchentlichem Abstand von 18:30 bis 21 Uhr statt. Am Kurs können maximal neun junge Männer teilnehmen.

Inhalte

  • Beleuchtung biografischer Hintergründe
  • Ursachen und Auslöser von Wut und Aggression
  • Schulung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Auseinandersetzung mit der Straftat und der eigenen Person auf dem sogenannten Heißen Stuhl
  • Förderung von Einfühlungsvermögen und Empathie
  • Entwicklung gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien
  • Bestärkung des Selbstwertgefühls

Betreuungsweisungen

Die Betreuungsweisung ist eine auf Einzelfallhilfe ausgerichtete Maßnahme, mit einem zeitlichen Umfang von mindestens sechs und höchstens zwölf Monaten.

Ziel der Betreuungsweisung ist es, Jugendliche bei der Bewältigung ihrer Lebenslage zu unterstützen und sie zu einer selbstständigen und selbstverantwortlichen Gestaltung ihres Lebens zu befähigen. Die Häufigkeit der Kontakte hängt von der jeweiligen Problemlage des Jugendlichen ab. In der Regel findet pro Woche ein Treffen statt.

Die Hilfe kann u.a. folgende Bereiche betreffen

  • arbeitsmarktbezogene Hilfen
  • Unterstützung bei Schriftverkehr und Ämtergängen
  • Schuldenregulierung
  • Konfliktbewältigung (Eltern, Partner, Schule, Arbeitgeber)
  • Alltagsbegleitung
  • Aufarbeitung belastender Erfahrungen

Arbeitsweisungen

Zur Ableistung gemeinnütziger Hilfsdienste verpflichten Urteile des Jugendgerichtes oder Auflagen der Staatsanwaltschaft.  Der zeitliche Umfang der Hilfsdienste bewegt sich in der Regel zwischen acht und 80 Stunden. Die BRÜCKE organisiert und begleitet den Ablauf der Arbeitseinsätze, hält Kontakt zu den Einsatzstellen und meldet die geleisteten Stunden an das Amtsgericht oder die Staatsanwaltschaft zurück.

In einem Gespräch im Büro der BRÜCKE wird zunächst über den Grund der Weisung und den Ablauf des gerichtlichen Verfahrens gesprochen. Anschließend wird eine geeignete Einsatzstelle ausgewählt. Es handelt sich üblicherweise um unterstützende Arbeiten in Seniorenheimen (Küche, Hauswirtschaft, Hausmeister), Tagespflegeeinrichtungen und Sozialstationen, auf Sportanlagen und Friedhöfen, in Krankenhäusern, Wertstoffsammelstellen, Jugendzentren und Vereinen der unterschiedlichsten Art. Für Jugendliche, die ihre Hilfsdienste nur an Wochenenden ableisten können, schränkt sich das Angebot an möglichen Einsatzstellen auf diejenigen Stellen ein, die selbst auch an Wochenenden arbeiten.

In begrenztem Umfang gibt es die Möglichkeit, die Arbeiten in pädagogisch begleiteter Form, im Rahmen von Projektarbeit abzuleisten.

Weisungen

Jugendgerichtsgesetz

Was ist das Jugendgerichtsgesetz?

Jugendliche werden vom Gericht anders beurteilt als Erwachsene. Deswegen gibt es ein besonderes Gesetz für Jugendliche, die wegen ihrer Straftaten zum Gericht müssen: Das Jugendgerichtsgesetz (JGG). Das JGG berücksichtigt das Alter und den Entwicklungsstand von Jugendlichen.

Für wen ist das Jugendgerichtsgesetz zuständig?

Das Jugendgerichtsgesetz gilt für alle Jugendlichen im Alter von 14 bis 18. Für Heranwachsende zwischen dem 18. und dem 21. Geburtstag gilt das Strafrecht für Erwachsene. Wenn ein Heranwachsender in seiner Entwicklung aber noch wie ein Jugendlicher ist, dann kann das JGG auch für ihn gelten. Welches Strafrecht angewendet wird, entscheidet der Richter.

Welche Strafen gibt es im Jugendgerichtsgesetz?

Zum einen gibt es die Erziehungsmaßregeln. Dies sind erzieherische Maßnahmen, mit denen auf die Straftat eines Jugendlichen reagiert werden kann: Es werden Weisungen erteilt (Ableisten von gemeinnützigen Hilfsdiensten, so genanntes „abarbeiten“, man erhält eine Betreuungsweisung und/oder muss an einem Sozialen Trainingskurs teilnehmen) und es kann angeordnet werden, dass man zum Beispiel bestimmte Menschen oder Orte nicht besuchen darf.

Zum zweiten gibt es die Zuchtmittel. Zuchtmittel sind kurze Strafen, mit denen dem Jugendlichen ein Denkzettel mit erzieherischer Wirkung verpasst wird: Man kann eine Ermahnung, eine Verwarnung und/oder eine Auflage bekommen (Schaden wiedergutmachen, gemeinnützige Hilfsdienste leisten, eine Geldbuße zahlen oder sich persönlich entschuldigen) oder man muss in den Jugendarrest. Ein Arrest kann bis zu vier Wochen dauern.

Zum dritten gibt es die Jugendstrafe. Eine Gefängnisstrafe nach dem JGG dauert mindestens 6 Monate und längstens 10 Jahre. Lebenslängliche Haftstrafen gibt es für Jugendliche nicht.

Eine Jugendstrafe zwischen 6 Monaten und zwei Jahren kann zur Bewährung ausgesetzt werden, das heißt, der Verurteilte muss nicht ins Gefängnis. Dafür muss er sich regelmäßig bei seinem Bewährungshelfer melden und erhält verschiedene Bewährungsauflagen, zum Beispiel jeden Wohnungswechsel beim Gericht zu melden oder seinen Arbeitsplatz nicht aus eigener Schuld zu verlieren. Hält er sich nicht an die Auflagen oder begeht während der Dauer der Bewährungszeit eine neue Straftat, wird die Bewährung allerdings widerrufen. Dann droht eine Jugendstrafe, die nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt wird, und der Jugendliche muss ins Gefängnis.

Wird mein Urteil irgendwo aufgeschrieben?

Alle Maßnahmen und Strafen, die Jugendliche in einem strafrechtlichen Verfahren erhalten haben, werden im Bundeserziehungsregister aufgeschrieben. Auskunft bekommen nur ermittelnde Behörden wie die Staatsanwaltschaft bzw. das Gericht, Gefängnisse und Jugendämter. Alle Einträge werden gelöscht, wenn man 24 Jahre alt geworden ist, sofern keine Jugendstrafe im Zentralregister eingetragen ist..

Eine Gefängnisstrafe ist eine echte Jugendstrafe und wird im Bundeszentralregister eingetragen, egal ob sie zur Bewährung ausgesetzt worden ist oder nicht. Wenn keine neue Straftat begangen wird, wird sie nach einigen Jahren wieder gelöscht.

Steht in meinem Führungszeugnis, dass ich gemeinnützige Hilfsdienste ableisten musste?

Wenn jemand zum Beispiel gemeinnützige Hilfsdienste ableisten musste, an einen Sozialen Trainingskurs teilnehmen musste oder eine Betreuungsweisung bekommen hat, dann steht davon nichts im Führungszeugnis, weil dies keine echten Jugendstrafen sind. Auch eine Jugendstrafe bis zu zwei Jahren kommt nicht ins Führungszeugnis, wenn man Bewährung bekommen hat. Sonst stehen Jugendstrafen grundsätzlich im Führungszeugnis, bis sie gelöscht werden.

Bin ich vorbestraft, weil ich Hilfsdienste machen musste?

Nein, weil gemeinnützige Hilfsdienste keine echte Jugendstrafe sind. Über alles, was nicht im Führungszeugnis steht, darf man schweigen, z.B. wenn man in einem Bewerbungsgespräch danach gefragt wird.

Kann ich bestraft werden, wenn ich noch nicht 14 Jahre alt bin?

Wer noch nicht vierzehn Jahre alt ist, gilt als Kind und ist deswegen nicht strafmündig. Kinder können für eine Straftat nicht strafrechtlich verfolgt werden. Das bedeutet, Staatsanwaltschaft und Jugendgericht werden nicht tätig. Allerdings wird bei Straftaten, die von Kindern begangen werden, das Jugendamt informiert, das sich dann gegebenenfalls bei den Eltern des Kindes meldet. Das heißt, auch die Straftaten von Kindern bleiben nicht folgenlos.

Team

Erwin-Schletterer

Erwin Schletterer

Geschäftsführer, Heilpädagoge, Betriebswirt im Sozial- und Gesundheitswesen, Jahrgang 1961

Seit 1989 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
Geschäftsführung, Gesprächsweisungen

Klaus-Lehmhaus

Klaus Lehmhaus

Dipl. Pädagoge, systemischer Berater und Therapeut (SG), Jahrgang 1958

Seit 1993 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
Arbeitsweisungen, Betreuungsweisungen

Johannes-Schubert

Johannes Schubert

Dipl. Pädagoge, Jahrgang 1981

Seit 2005 bei der Brücke

Arbeitsbereiche:
Betreuungsweisungen, Konflikttraining, Väter-Gruppe

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Alexandra Wuchterl

B.A. Soziale Arbeit, Jahrgang 1989

Seit Januar 2016 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
Betreuungsweisungen, Gesprächsweisungen, Konfrontativer Sozialer Trainingskurs

Steffen-Babos

Steffen Babos

B.A. Soziale Arbeit, Jahrgang 1989

Seit März 2014 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
ALOHA, Gesprächsweisungen, Betreuungsweisungen, Soziale Gruppenarbeit für Kinder

lewin

Carola Lewin

B.A. Erziehungswissenschaft, Jahrgang 1993

Seit 2016 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
 Arbeitsweisungen, Beats, Gesprächsweisungen, Betreuungsweisungen

Catrin-Fanger

Catrin Fanger

Dipl. Soz.Päd., Theaterpädagogin, Jahrgang 1968

Seit Oktober 2009 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereich:
ALOHA, Betreuungsweisung, Gesprächsweisung

Daniel-Scheidler

Daniel Scheidler

B.A. Erziehungswissenschaft, Jahrgang 1983

Seit Januar 2014 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereich:
IBO-Intensive Betreuung vor Ort

 Brigitte-Schueuermann

Brigitte Schüürmann

Dipl. Soz.Päd., Jahrgang 1960

Seit 1998 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
Soziale Gruppenarbeit für Kinder, MEGA-Prävention an Schulen, KRIPS – Kriminalpädagogisches Schülergremium, Projektleiterin HEROES

 

 

 Monika-Bittner

Monika Bittner

Dipl. Soz.Päd., Jahrgang 1976

Seit 2009 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
Motivation und Training (M.u.T), Mutter-Kind-Gruppe

 Alexander-Diepold

Alexander Diepold

Dipl. Soz.Päd., Anti-Aggressivitäts-Trainer, Jahrgang 1962

Seit 2006 als Honorarkraft bei der BRÜCKE

Arbeitsbereich:
Konfrontativer Sozialer Trainingskurs

 Steve-Malki

Steve Malki

M.A. Pädagogik, Jahrgang 1979

Seit 2012 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereich:
Gruppenleiter im Projekt HEROES

 Muhterem-Yilmaz

Muhterem Yilmaz

M.A. Volkskunde, Jahrgang 1980

Seit 2012 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereich:
Gruppenleiter im Projekt HEROES

Verwaltung


Barabara-Haas-Engelschall

Barbara Haas-Engelschall

Verwaltungskraft, Jahrgang 1959

Seit 1995 bei der BRÜCKE

Arbeitsschwerpunkte:
Buchführung, Schriftverkehr,
Bußgeldverwaltung

Theresia-Eisele

Theresia Eisele

Jahrgang 1958

Seit 2008 in Teilzeit bei der BRÜCKE

Arbeitsbereich:
Verwaltung

In Elternzeit


 Christine-Bianchin

Christine Keim

Dipl. Soz.Päd., Jahrgang 1975

Seit 2002 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
Mutter-Kind-Gruppen, Arbeitsweisungen, Gesprächsweisungen

Judith-Wilhelm

Judith Mesch

B.A. Erziehungswissenschaft, Jahrgang 1987

Seit Mai 2013 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
Betreuungsweisungen, Gesprächsweisungen, Konflikttraining

Anna-Terhaag

Anna Terhaag

Dipl. Soz.Päd., Jahrgang 1982

Seit März 2010 bei der Brücke

Arbeitsbereiche:
Betreuungsweisungen, Gesprächsweisungen, MEGA, FAIRNET

 Karin-Leib

 

Karin Leib

Dipl. Soz.Päd., Anti-Aggressivitäts-Trainerin, Jahrgang 1975

Seit 2002 bei der BRÜCKE

Arbeitsbereiche:
Betreuungsweisungen, Konfrontativer Sozialer Trainingskurs

Bürgerschaftliches Engagement


Michael-Wollmann

Michael Wollmann

Verwaltungsangestellter
im Ruhestand

Arbeitsbereich bei der BRÜCKE:
Park-Projekt und Kontaktpflege mit Einsatzstellen

Matthias-Gabriele-Wank

Matthias Gabriele Wank

mit Hündin Stella

Krankenpfleger, Hundetrainer

Arbeitsbereich bei der BRÜCKE:
Betreuung des Park-Projekts

 

Leitbild

Die BRÜCKE in 10 Sätzen

Wir sind Teil einer Reformbewegung
Wir setzen gesetzliche Vorgaben um
Wir nehmen gesellschaftliche Verantwortung wahr
Wir sehen den ganzen Menschen
Wir schaffen Perspektiven und geben Chancen
Wir unterstützen und fördern unsere Klienten
Wir arbeiten mit einander
Wir achten auf Qualität und Weiterentwicklung in unserer Arbeit
Wir sind Partner im Netzwerk
Wir sind ein aktiver Verein

Wir sind Teil einer Reformbewegung

Initiiert und erprobt von Praktikern sind die ambulanten Maßnahmen Teil einer inneren Reform der Jugendstrafrechtspflege, welche ihren Beginn zwischen Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre hatte. Die BRÜCKE e.V. Augsburg wurde 1985 gegründet.

Die ambulanten Maßnahmen sollen zu mehr informellen Erledigungen (Weisung durch den Staatsanwalt) führen, und im formellen Bereich eine Alternative zu den stationären Maßnahmen (Arrest) sein.

1990 wurden die ambulanten Maßnahmen durch das 1. JGG Änderungsgesetz in den Weisungskatalog aufgenommen. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die Effizienz der pädagogischen Angebote.

Wir setzen gesetzliche Vorgaben um

Unsere Maßnahmen bewegen sich im Spannungsfeld des Jugendgerichtsgesetzes (JGG) und des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG).

Das JGG ist Teil des Strafrechts, arbeitet mit Sanktionen, ist aber dem Erziehungsgedanken verpflichtet. Das KJHG ist ein modernes Leistungsgesetz. Aus dem Zusammenspiel der beiden Gesetze erwächst unser Auftrag, der zwischen Angebot und Kontrolle oszilliert.

Wir nehmen gesellschaftliche Verantwortung wahr

Mit der Vereinsgründung hat sich die BRÜCKE zur Aufgabe gemacht, „soziale, pädagogische und therapeutische Maßnahmen zu organisieren, die geeignet sind, zur Verhütung von Jugenddelinquenz beizutragen“ (§ 2, Abs. 2 der Vereinssatzung).

Ein wichtiges Anliegen ist uns dabei die Entdramatisierung des delinquenten Verhaltens von Jugendlichen. Auffälliges Verhalten ist die Ursache sozialer Defizite und weniger der Ausdruck von krimineller Energie. Empirische Befunde bestätigen im Regelfall den episodenhaften Charakter von Jugendkriminalität. Wir bieten daher Begleitung und Unterstützung in einer instabilen Phase der Entwicklung an.

Wir sehen den ganzen Menschen

Unser Menschenbild ist humanistisch geprägt.

Wir begegnen den jungen Menschen wertschätzend, ohne Vorurteile, und unabhängig von Geschlecht, Alter, sozialem Status, ethnischer Zugehörigkeit und Religion.

Die Situation des Jugendlichen steht im Mittelpunkt, nicht seine Tat. Wir stützen unsere Arbeit mit Erkenntnissen aus der Pädagogik, Psychologie, Medizin und Soziologie.

Wir schaffen Perspektiven und geben Chancen

Wir reduzieren soziale Benachteiligung, indem wir Jugendliche beim Zugang zu Arbeit, Bildung und Gesundheit unterstützen.

Wir bauen Hürden ab, indem wir Begleitung zu Ämtern und Behörden anbieten.

Wir unterstützen die Aktivierung verborgener Ressourcen.

Wir unterstützen und fördern

Mit unseren Maßnahmen vermitteln wir soziale Kompetenz, die zur sozialverträglichen Lösung von Konflikten beitragen soll.

Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe, so dass sich Selbstwertgefühl entwickeln kann.

Wir bearbeiten belastende Situationen, die den Blick auf Neues verstellen.

Wir richten unsere Maßnahmen gezielt an den Bedürfnissen der Klienten aus, bieten daher sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeit an, und beziehen nach Möglichkeit das soziale Umfeld mit ein.

Durch die Ausdehnung unserer Maßnahmen für auffällige Kinder und Jugendliche betonen wir den präventiven Ansatz unserer Arbeit.

Wir arbeiten mit einander

Unsere Arbeit im Team ist getragen von gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung.

Kollegiale Beratung trägt mit dazu bei, schwierige Situationen aufzufangen und zu bewältigen.

Die überschaubare Betriebsgröße ermöglicht Kooperation und Austausch in allen Arbeitsbereichen.

Wir achten auf Qualität und Weiterentwicklung

Wir legen Wert auf hohe Fachlichkeit und achten auf deren Weiterentwicklung durch Fortbildung und Fachliteratur

Wir gestalten unsere Arbeitsabläufe transparent und sind bereit zur Selbstreflektion.

Unsere Konzepte reflektieren sowohl die praktischen Erfahrungen, als auch wissenschaftliche Erkenntnisse.

Wir betrachten unsere Angebote nicht als statisch, sondern passen sie immer wieder den sich ändernden Bedürfnissen unserer Zielgruppe an. Dazu gehört auch die Entwicklung neuer Angebote.

Wir pflegen den Austausch mit anderen Projekten auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene.

Wir sind Partner im Netzwerk

Unsere Arbeit ist eingebettet in eine enge Zusammenarbeit mit Justiz und Jugendhilfe. Diese Zusammenarbeit ist getragen von gegenseitiger Wertschätzung und der Überzeugung, dass nur durch Kooperation gute Arbeitsergebnisse erzielt werden können.

Wir pflegen eine enge Vernetzung zu verschiedenen sozialen Einrichtungen und Projekten und nutzen die Fachlichkeit der spezialisierten Dienste (Suchtberatung, Schuldenberatung, etc.) für unsere Klienten (Delegation).

Die BRÜCKE ist Mitglied in verschiedenen Gremien auf kommunaler- und auf Landesebene.

Wir sind ein aktiver Verein

Durch die Ausrichtung von Veranstaltungen und Aktionen bringen wir Menschen zusammen und bieten der Öffentlichkeit Information und Aufklärung.

Regelmäßige Aktivitäten des Vereins führen zu Austausch und Begegnung zwischen Mitgliedern und Mitarbeitern.

Unterstützt von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitgliedern haben wir bei besonderen Projekten stets das Gemeinwohl im Blick (z.B. Pflege des Wittelsbacher Parks).


Downloads

Leitbild des Vereins BRÜCKE e.V. Augsburg als PDF zum Download (26 KB)

Über uns

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Neues Projekt – KERLE

Schon wieder etwas Neues bei der BRÜCKE  Augsburg. Ab sofort führen wir mit dem Projekt “KERLE – Kontaktaufnahme erlernen”, Schulworkshops in Integrationsklassen durch. Das Projekt dient der Prävention von sexueller Belästigung und wird von der Stadt Augsburg und der Stiftung Schmetterling unterstützt. Nähere Information liefert unser Projektflyer.

Außenstelle in Landsberg

Die BRÜCKE Augsburg hat jetzt eine Außenstelle in Landsberg am Lech. Zahlreiche ambulante Angebote der BRÜCKE Augsburg stehen nun auch Jugendlichen aus dem Landkreis Landsberg zur Verfügung.

In Landsberg gibt es jedoch keinen Parteiverkehr. Termine werden nur nach vorheriger Anmeldung vergeben. Die Geschäftsstelle in Augsburg steht auch für alle Anliegen, die Landsberg betreffen zur Verfügung. Weitere Informationen zur Außenstelle in Landsberg finden Sie hier.